Der Duke von Blackwood Hall

Dark Historical Gothic Romance

Das Eisen war so kalt, dass es brannte.

Nell

Er roch nach Seife und nach Rauch und nach Brandy und nach sich selbst.

Nell

Niemand durchsucht mein Land. Nicht mitten in der Nacht und nicht mit Flinten in der Hand.

William

Sie wollte hinein, in diesen Zorn, in dieses Verbrennen.

Nell

Du zerstörst deine Gelenke schneller, als ich sie verbinden kann. Wenn du unbedingt zum Krüppel werden willst, sag es gleich, dann spare ich mir den Verband.

Julian Ashcroft

Bedank dich nicht. Ich tue es nicht für dich. Ein Percy bricht sein Wort nicht.

William

Ich habe es für sie ausgesucht. Es war das Einzige im Haus, das sich ändern ließ, ohne dass es nach Dienstmagd aussah.

Mrs. Gable

Die Lüge war das Einzige, was zwischen ihnen stand. Wenn sie sie wegnahm, war da nichts mehr.

Nell

Sie können auch nicht schlafen, Miss.

Martha Greaves

Ekel, aber nicht vor ihr. Vor sich selbst.

William

Mach die Tür zu. Von innen. … Den auch.

Nell

Und dem Duke of Blackwood brauchen Sie nichts auszurichten. Er hat den Brief nicht angenommen.

Nell

Er sah sie an, als wollte er sie gegen den Türrahmen drücken und nie wieder loslassen, und er rührte sich nicht.

Nell

Ich weiß, wie das ist, wenn man jemandem was schuldet. Ich hab mein Leben lang geschuldet. Für jedes Stück Brot, für jede Decke.

Nell

Er hatte es so schnell gelernt, dass es ihr manchmal wehtat, ihm dabei zuzusehen.

Nell

Geneigte Leserinnen und Leser gesucht

Einer Verfasserin ist nichts teurer und nichts köstlicher als das Urteil ihrer Leserschaft. Jedes Wort aus Eurer Feder erfüllt mich mit unendlicher Freude und hilft meinen Büchern, ihren Weg zu den Leserinnen und Lesern zu finden.

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Von der Verfasserin

Seit ich denken kann, gehört mein Herz dem Schreiben. Wo andere die Welt sahen, sah ich Geschichten, und nichts hat mich je so beglückt wie das Wort.

Jenes düstere Zeitalter hat mich gefangen genommen: die Moore im Nebel, die kalten Hallen, die Briefe im Kerzenschein, die verbotenen Blicke. Ich habe die Romane jener Tage verschlungen, allen voran die von Jane Austen und Emily Brontë, und ihre Stimmen haben mich nie wieder losgelassen.

„Der Duke von Blackwood Hall“ ist mein erstes Romanwerk dieser Art, und es ist mein Herzblut. Ich liebe meine Gestalten und meine Tiere mit einer Innigkeit, die ich kaum in Worte zu fassen vermag. Mit jedem Kapitel habe ich mit ihnen gelitten, geliebt und bitterlich geweint. Nun lege ich sie in Eure Hände und hoffe aus tiefster Seele, dass Eure Herzen ebenso mit ihnen bangen, brennen und bluten mögen.

Sabine Niederreuther